💡 WetterWissen

Das Wetter begleitet uns jeden Tag, doch oft bleibt unklar, warum etwas passiert. Warum bilden sich Gewitter? Was macht einen Sturm gefährlich? Und wie entsteht eigentlich Hagel?
Wir erklären die Hintergründe verständlich, kompakt und anschaulich.

Kaum ein Wetterphänomen beeindruckt so sehr wie ein Gewitter. Blitz, Donner, Regen und manchmal sogar Hagel.

Ob beim Wandern oder auf dem Heimweg, plötzlich wird der Himmel dunkel und heftiger Regen setzt ein.

Wenn es am Himmel dunkel wird und Blitze zucken, handelt es sich nicht immer um gewöhnliche Gewitter. 

Temperatur

Die Sonne erwärmt die Erdoberfläche nicht überall gleich. Dadurch entstehen Temperaturunterschiede zwischen verschiedenen Regionen, die wiederum Druckunterschiede erzeugen und Winde in Bewegung setzen.

Luftdruck

Luftdruck ist einfach das Gewicht der Luftsäule, die über einem bestimmten Punkt liegt.

Tiefdruckgebiete
Tiefs bringen meist windiges und nasses Wetter mit sich. Die Luft steigt auf, der enthaltene Wasserdampf kondensiert und es bilden sich Wolken und Regen.

Hochdruckgebiete
Hochs stehen dagegen für ruhiges, oft sonniges und klares Wetter.

Wind

Wind entsteht, weil Luft von Gebieten mit hohem Druck zu Gebieten mit niedrigem Druck strömt. Dabei transportiert er Wärme, Kälte und Feuchtigkeit über die Erde.

Feuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit beschreibt, wie viel Wasserdampf in der Luft enthalten ist. Sie spielt eine wichtige Rolle für die Wolkenbildung und den Niederschlag. Dabei kann warme Luft deutlich mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft.

Niederschlag

Er entsteht, wenn der in der Luft enthaltene Wasserdampf kondensiert und schließlich als Regen, Schnee, Hagel oder Graupel zur Erde fällt.

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Tiefdruckgebiete sind treibende Kräfte unseres Wetters und bringen Regen, Wind und starke Temperaturunterschiede.

Eine Luftmassengrenze ist der unsichtbare Übergang zwischen zwei verschiedenen Luftmassen von kalt und warm.

Konvergenzlinien sind unsichtbare, aber wetterwirksame Linien in der Atmosphäre, an denen Luftmassen zusammenströmen.

Wenn es blitzt und donnert, dauert es oft nur Sekunden, bis die genaue Einschlagsstelle bekannt ist.

In Österreich kann es immer wieder zu schweren Unwettern kommen, doch manche Regionen sind häufiger betroffen.

Wenn dunkle Wolken aufziehen, zählt oft jede Minute, besonders bei heftigen Gewittern frühzeitig gewarnt zu sein. 

Wolken

Wolken bestehen aus Milliarden winziger Wassertröpfchen oder Eiskristalle. Sie entstehen, wenn warme Luft aufsteigt, abkühlt und der darin enthaltene Wasserdampf kondensiert.

Gewitter

Gewitter entstehen in Cumulonimbus-Wolken und können starken Wind, heftigen Regen, Hagel und Blitze mit sich bringen.

Fronten

Eine Wetterfront ist die Grenze zwischen zwei Luftmassen, die sich in Temperatur und Feuchtigkeit unterscheiden.

Kaltfronten
Kaltfronten können heftige Gewitter auslösen, weil sie warme Luft schnell nach oben drücken.

Warmfronten
Warmfronten bringen meist leichten Regen und führen zu einer allmählichen Erwärmung.

Hurrikan & Tornados

Dabei handelt es sich um extreme Wetterereignisse, die durch das Zusammenspiel verschiedener atmosphärischer Elemente entstehen und große Zerstörung anrichten können.

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