Was ist ein Unwetter?
Egal ob beim Wandern oder einfach auf dem Heimweg, plötzlich wird es dunkel, der Wind nimmt zu und der Regen prasselt los. Was erst wie normales „schlechtes Wetter“ aussieht, kann sich ziemlich schnell zu einem echten Unwetter entwickeln. Aber woran erkennt man den Unterschied?
Ein Unwetter ist ein besonders stark ausgeprägtes Wetterereignis, bei dem die Natur richtig Kraft zeigt. Dazu gehören zum Beispiel heftige Gewitter mit Blitz und Donner, Sturm- oder sogar Orkanböen, Starkregen, Hagel oder auch starker Schneefall. Solche Situationen sind nicht nur unangenehm, sondern können auch ernsthafte Schäden an Gebäuden oder im Straßenverkehr verursachen.
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Meteorologen arbeiten dabei mit festen Kriterien, um ein Unwetter einzuordnen. Wird etwa eine Windgeschwindigkeit von mehr als 75 km/h erreicht, fallen innerhalb kurzer Zeit über 25 mm Regen oder es bildet sich Hagel mit größeren Körnern, spricht man offiziell von einem Unwetter. Diese klaren Schwellen helfen dabei, gefährliche Wetterlagen früh zu erkennen und rechtzeitig Warnungen herauszugeben.
„Schlechtes Wetter“ dagegen beschreibt nur etwas, das wir persönlich als ungemütlich empfinden, graue Wolken, Nieselregen oder kühle Temperaturen. Das mag nerven, ist aber meist harmlos. Deshalb ist es wichtig, zwischen beiden Begriffen zu unterscheiden, vor allem wenn es um Vorsorge und das richtige Verhalten geht.
Zusammenfassung
- Unwetter = gefährliches Wetterereignis mit Sturm, Hagel, Starkregen, Gewitter etc.
- Schlechtes Wetter = subjektiv unangenehm, aber meist ungefährlich
- Unwetter haben messbare Schwellenwerte (z. B. Wind > 75 km/h)
- Unwetterwarnungen dienen dem Schutz von Menschen, Tieren und Infrastruktur
- Die klare Unterscheidung hilft bei der richtigen Einschätzung der Lage
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