Eine Luftmassengrenze ist im Grunde der unsichtbare Übergang zwischen zwei völlig unterschiedlichen Luftmassen. Genau dort treffen kalte und warme Luft direkt aufeinander und entsprechend unterschiedlich fällt dann auch das Wetter aus.

Was ist eine Luftmassengrenze? | www.unwetterportal.com

Oftmals herrschen in der Osthälfte des Landes noch heiße Luftmassen, während in der Westhälfte bereits kühlere einfließen. Im Übergangsbereich kommt es dadurch oftmals zu heftigen Gewittern an der Luftmassengrenze. Im Winter kommt es im Übergangsbereich von kalt und warm oft zu Eisregen.

Luftmassen unterscheiden sich in Temperatur, Feuchtigkeit und Dichte. Wenn zum Beispiel kalte, trockene Luft aus nördlichen Regionen auf warme, feuchte Luft aus dem Süden stößt, entsteht dazwischen eine Zone mit starkem Gegensatz, die sogenannte Luftmassengrenze.

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An dieser Grenze passiert meteorologisch einiges. Die leichtere, warme Luft steigt auf, während die schwerere, kalte Luft am Boden bleibt. Dabei bilden sich oft Wolken, Regen oder sogar Gewitter. Deshalb sind Luftmassengrenzen häufig der Ausgangspunkt für dynamische Wetterlagen, etwa für Fronten oder die Entwicklung von Tiefdruckgebieten.

Je größer die Unterschiede zwischen den beiden Luftmassen sind, desto heftiger können auch die Wettererscheinungen entlang der Grenze ausfallen. Besonders im Frühling und Herbst treten solche Luftmassengrenzen oft auf, weil warme und kalte Luft dann besonders häufig aufeinandertreffen.

Zusammenfassung

  • Eine Luftmassengrenze trennt kalte und warme Luftmassen.
  • Dort entstehen oft Regen, Gewitter oder dichte Wolken.
  • Warme Luft steigt über kalte, es kommt zur Hebung und Wolkenbildung.
  • Typisch bei Wetterwechseln im Frühling und Herbst.
  • Luftmassengrenzen sind häufige Auslöser für Unwetter. 

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