Wie zuverlässig sind WetterApps?

Veröffentlicht am 3. April 2026 um 14:30

In WetterApps wird oft nur ein Wettermodell benützt sowie werden generell die Prognosen ab Tag drei bis fünf unsicher.

Wetterdienste greifen auf mehrere Wettermodelle zurück, dazu gehören unter anderem das europäische ECMWF oder das deutsche ICON-D2. Jedes dieser Modelle berechnet das Wetter mehrmals täglich und liefert unterschiedliche Lösungsansätze, man spricht hier auch von sogenannten Modellläufen.

Viele klassische WetterApps hingegen nutzen oft nur ein einziges Modell. Das führt dazu, dass sich Prognosen teilweise schnell ändern können, vor allem dann, wenn ein neuer Modelllauf deutlich anders ausfällt als der vorherige. Deshalb kommt es nicht selten vor, dass die Vorhersage für den nächsten Tag plötzlich anders aussieht.

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Je weiter der Blick in die Zukunft geht, desto unsicherer wird die Prognose. Ab etwa drei bis fünf Tagen nimmt die Zuverlässigkeit spürbar ab, besonders bei lokalen Details wie Gewittern, Starkregen oder Windböen.

Ein kostenpflichtiges Abo macht die Wettervorhersage nicht genauer. Die zugrunde liegenden Daten und Modelle bleiben gleich, meist bezahlt man hier lediglich für Zusatzfunktionen oder eine werbefreie Nutzung, nicht für bessere Prognosen.

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